Häufig gestellte Fragen

Warum wird in den Michael Droste-Laux Produkten zum Teil Alkohol verwendet?

Erich Kästner hat es so formuliert: „Sind wir mal ehrlich, das Leben ist gefährlich!“ Übertragen auf Bio-Qualitäten, Naturkosmetik, Alternativ-Medizin, Szene, Basen-Freunde etc. heißt dies, dass es das Top-Produkt nicht gibt. Jeder Anbieter muss gewisse Kompromisse schließen, wenn er am Markt teilnehmen will.

Zum Alkohol: Wir verwenden nicht vergällten Alkohol (Ethanol, Weingeist) im einstelligen Bereiche, also unter 10 % Mengenanteil. Der Austrocknungseffekt bezieht sich darauf, wenn man Alkohol als Monosubstanz verwendet oder wenn die Konzentration als Zusatz in der Kosmetik über 10 % betragen würde. Bei uns ist der Konservierungsstoff in einer mineralischen und basischen Emulsion eingebettet. Alkohol verhält sich dann völlig anders als in einer Kosmetik auf Säure- und Pflanzenbasis.

Alkohol ist z.B. so ein Kompromiss. Der Verbraucher will ein Produkt, dass bei allen Temperaturen und unter widrigsten Umständen mindestens zwei Jahre (meist mind. drei Jahre und länger) stabil bleiben soll und gleichzeitig keine Konservierungsstoffe. Da gibt es einen Zielkonflikt.

Alkohol wirkt antibakteriell und gilt als harmloser, natürlicher und sicherer Konservierer, der Naturkosmetik stabilisiert. Zu Beginn der Produktionszeit hatten wir einen grenzwertig hohen Alkoholgehalt, weil wir auf Nummer sicher gehen wollten und niemand Erfahrungswerte mit der Haltbarkeit zertifizierungsfähiger Basenkosmetik hatte. Außerdem gibt es bis heute von keinem einzigen Rohstofflieferanten Konservierungsmittel, die im basischen Milieu funktionieren und zertifizierungskonform wären.

Die Industrie hat kein Interesse an Basischer Kosmetik und entwickelt dementsprechend nur für den sauren Markt. Michael Droste Laux hat über Jahre an den Rezepturen getüftelt, bis jedes Produkt im Keimbelastungstest mit sehr gut benotet wurde. Dem Austrocknen der Haut wirkt Nachtkerzenöl mit Gammalinolensäure entgegen - Kompensation.

Warum bestehen die Produktverpackungen zum Teil aus Kunststoff?

Für unsere Basische Kosmetik können wir nur ein spezielles Kunststoff-Material verwenden. Es handelt sich um sogenannte COEX-Tuben. 
Auch hier gilt: Anbieter haben sich auf saure Kosmetika eingestellt. Unsere Substanz verträgt sich aber nicht mit den unterschiedlichsten Kunststoffarten. Auch Verpackung ist immer ein Kompromiss. Wer kann schon ohne auskommen?

Wir benutzen übrigens in keinerlei Broschüren und Texten den abgedroschenen Begriff Nachhaltigkeit, weil niemand, der in diesem System Ware anbietet, nachhaltig ist. Es handelt sich um einen Marketing-Gag, der ein gutes Gewissen vorgaukeln soll.
Trotzdem ist jeder Unternehmer verpflichtet, möglichst wenige Ressourcen zu verbrauchen und im Sinne der Natur und allen Lebewesen zu handeln. Augenblicklich wir an einem verbesserten Verpackungsmaterial gearbeitet. Der Umweltgedanke spielt dabei auch eine wichtige Rolle.


Wie werden Säure- und Basen bildende Lebensmittel definiert?

Als Grundlage wird der Gehalt an Proteinen, Phosphor, Kalium, Magnesium und Calcium herangezogen und mittels Multiplikation wird mit feststehenden Faktoren die potenzielle Säurebelastung der Nieren berechnen (PRAL-Wert).

Die Nieren gelten in der Medizin als das Zentralorgan für den Säure-Basen-Haushalt. Der PRAL-Faktor (Potential Renal Acid Load) gibt an, ob ein Lebensmittel einen basischen (negative Werte) oder säuernden (positive Werte) Effekt hat. Der Wert des PRAL-Faktors wird in mEq/100g angegeben. Nach Analysedaten und Berechnungsformel hat zum Beispiel der Michael Droste-Laux® 49 Kräutertee wegen seines hohen negativen Zahlenwertes von – 46,7 mEq/100 ml einen stark basischen Effekt auf den Stoffwechsel.

Sogenannte säurebildende, meist besonders eiweißhaltige und tierische Lebensmittel ergeben einen positiven Wert, pflanzliche, auch als basisch bezeichnete Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Kräutertees dagegen einen negativen Wert.

Die Schwankungsbreite reicht dabei vom Maximum mit + 23,6 mEq/100 g für bestimmte Käsesorten über den Wert PRAL = 0 für Fette und Öle bis zum Minimum bei etwa -3 mEq/100 g für Obst, Früchte und Gemüse (Remer 1995).


Warum ist in vielen Produkten Rügener Heilkreide enthalten?

Die im Norden der Insel Rügen abgebaute Kreide hat wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge eine heilende Wirkung. Nach einer Studie des Instituts für Zellbiologische Testsysteme in Horb am Neckar (Baden-Württemberg) hat die Kreide eine besondere Speicherfähigkeit für Kälte und Wärme. Zudem wirke "Rügens Weißes Gold" mit seinem hohen Gehalt von Kalziumkarbonat, Silizium, Magnesium, Aluminium, Eisen, Jod, Phosphor und Schwefel auf der menschlichen Haut entzündungshemmend und wundheilend, sagte Institutsleiter Peter Dartsch. So hätten zellbiologische Untersuchungen ergeben, dass die Rügener Heilkreide besonders zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, Arthrose, Gelenkbeschwerden, Ischias, Neuralgien und Hauterkrankungen sehr zu empfehlen sei. Aus diesem Grund ist die Rügener Heilkreide in vielen unserer Produkte vertreten.